Archivbestand
Der Bestand Alexander Langer wurde von den verschiedenen Arbeitsstätten A. Langers zusammengetragen. Ältere Schriften und Zeitungsbestände waren in der Garage Langers gelagert, ein Teil der Dokumente ging vom CENDOK direkt zu Pro Europa und schließlich indie Alexander Langer Stiftung über, Arbeitsmaterialien aus dem Südtiroler Landtag waren im Landtags- und im Fraktionsbüro der Grünen Verdi Verc. Der einheitlich größte Teil des Materials kam aus A. Langers Büro im Europäischen Parlament in Brüssel. Der Nachlass besteht ausschließlich aus Arbeitsmaterial von A. Langer.Die Klassifikation wurde vorwiegend der institutionellen Tätigkeit Langers entsprechend angelegt, erweitert durch einige nicht einer Institution zuordenbare bzw. sich überschneidender Interessen und Initiativen.Zeitlich erstreckt sich der Bestand von ersten öffentlichen Aktivitäten aus der Oberschulzeit bis A. Langers Suizid am 3. Juli 1995. Der Bestand lässt sich in seiner „physischen“ Zusammensetzung in folgende Bereiche einteilen: -handschriftliche Aufzeichnungen -Artikel, Texte (Originalmanuskripte sowie Kopien und Tiposkripte), Korrespondenz -Materialsammlungen, Fotokopien von Artikeln und Publikationen zu den diversen thematischen Arbeitsschwerpunkten-Plakate und Fotos Sprachlich ist der Bestand nicht eindeutig zuzuordnen, Artikel und Materialsammlungen sind vorwiegend in deutscher und italienischer Sprache, häufig auch zweisprachig, worauf im Inventar nicht explizit hingewiesen wird. Der Titel wurde, wenn erkennbar, in der Sprache derII
Originalfassung übernommen. Dem Sprachgebrauch der Bearbeiterin entsprechend wurden erläuternde bzw. zusammenfassende Beschreibungen unabhängig von der Originalsprache in deutscher Sprache verzeichnet.Bestehende Faszikel wurden zum größten Teil übernommen und die enthaltenen Unterlagen chronologisch absteigend geordnet, sofern dabei innere Zusammenhänge nicht auseinandergerissen wurden. Dokumente ohne Datierung wurden gegebenenfalls ans Ende gereiht.Die Titel der einzelnen Verzeichniseinheiten wurden, wenn auf den Faszikeln vermerkt, übernommen, wenn der Titel fehlte, bzw. das Faszikel durch die Bearbeitung entstand, wurde aus den inneren Zusammenhängen des Faszikels kommentarlos ein entsprechender Titel gebildet.Ein Grossteil der Manuskripte, Artikel und Notizen stammen von A. Langer selbst. In diesem Fall wurde auf die Angabe des Autors verzichtet, ansonsten wurde nach Möglichkeit der/die Autorin bzw. der/die Erstunterzeichnerin vermerkt. EU-Beschlüsse, Resolutionen, Anfragen usw. wurden im Einzelnen verzeichnet, wenn sie von A. Langer als Alleinunterzeichner eingebracht wurden. Die physische Ordnung der Verzeichnungseinheiten in den Archivschachteln entspricht der fortlaufenden Nummer des Datensatzes in der Bearbeitungsdatenbank und ist in der oberen rechten Ecke verzeichnet.Eine Vollständige Artikelsammlung, Kopien der Landtagsprotokolle der Jahre 1978 bis 1988, eine Sammlung von Büchern mit Beiträgen von A. Langer sowie ein Fotosammlung sind neben dem Archiv in der Alexander Langer Stiftung zugänglich.
Die Bearbeiterin/ la curatrice
Dr. Ingrid Facchinelli
Eine neue "Heimstätte" für den Langer-Fonds
Die 220 Archivboxen des Langer-Nachlasses wurden heute vom Stiftungssitz in das Landesarchiv/Archivio provinciale gebracht, wo sie nunmehr verwahrt werden. Um von nun an das Langer-Archiv zu konsultieren, gelten die Bestimmungen des Landesarchivs, wo auch ein Teil des Bestandes digitalisiert und somit breiter zugänglich gemacht wird. Auf der Webseite der Stiftung finden sie das Inventar.
Le 220 scatole d’archivio del Lascito Langer hanno oggi lasciato la sede della Fondazione Alexander Langer Stiftung per essere trasportate all’Archivio provinciale/Landesarchiv dove saranno d’ora in poi conservate. Come previsto dal contratto di deposito, di recente firmato, l’Archivio provinciale provvederà alla digitalizzazione di parte del Fondo. Per la consultazione dei documenti del Fondo valgono le disposizioni dell’Archivio provinciale. Sul sito della Fondazione trovate l’inventario.