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Bindergasse 5, 39100 Bozen (BZ), Italien

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Internationaler Alexander-Langer-Preis 2027

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Die Alexander Langer Stiftung schreibt den Internationalen Alexander-Langer-Preis 2027 aus

Mit diesem jährlich zu vergebenden Preis will die Stiftung Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen unterstützen und würdigen, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, das Vermächtnis des Denkens von Alexander Langer lebendig zu halten und sein gesellschaftliches, kulturelles und politisches Engagement weiterzuführen.

Die Stiftung setzt sich zum Ziel, Personen und Vereinigungen auszuzeichnen, die mit ihren mutigen Entscheidungen, ihrer Unabhängigkeit im Denken und ihrer starken sozialen Verankerung in der Lage sind, beispielhafte Sachverhalte und innovative Wege zur Bewältigung der gegenwärtigen Krisen zu beleuchten. Insbesondere will sie Akteure, auch bislang weniger bekannte, unterstützen und würdigen, die sich für Menschenrechte und Friedenspolitik, für Demokratie und das Zusammenleben, gegen Diskriminierung und ethnische Ausgrenzung, für den Schutz des Naturhaushalts und für die Suche nach Wegen zur ökologischen Konversion einsetzen. Alexander Langer hat sein ganzes Wirken diesen Themen gewidmet, wobei er sein besonderes Augenmerk auf deren inneren Zusammenhang gerichtet und konkrete Handlungsansätze mit besonderer Beachtung förderlicher Beziehungen zwischen den Beteiligten erarbeitet hat.

 

Der Internationale Alexander-Langer-Preis im Rückblick

Von 1997 bis 2026 wurden 24 Preise an Kandidaten in Ländern auf 4 Kontinenten verliehen: Algerien, Bosnien, China, Demokratische Republik Kongo, Ecuador, Griechenland, Haiti, Indonesien, Iran, Italien, Kosovo und Serbien, Palästina und Israel, Polen, Ruanda, Somalia, Südafrika, Tunesien, Belarus, und Israel und Westjordanland.

Von 1997 bis 2026 wurden 24 Preise an Kandidaten in Ländern auf 4 Kontinenten verliehen: Algerien, Bosnien, China, Demokratische Republik Kongo, Ecuador, Griechenland, Haiti, Indonesien, Iran, Italien, Kosovo und Serbien, Palästina und Israel, Polen, Ruanda, Somalia, Südafrika, Tunesien, Belarus, und Israel und Westjordanland. Die überwiegende Mehrheit der Preisträger*innen stammt aus Ländern und Gebieten, in denen bewaffnete Auseinandersetzungen stattfinden, in denen sich der Übergang von einem Krieg zum Frieden vollzieht oder in denen die demokratischen Prozesse noch sehr zerbrechlich oder gar rückläufig sind. Wir erinnern uns in diesem Zusammenhang insbesondere an das Dorf Ayuub in Somalia - Preis 2008 -, dessen Vertreter*innen auf dem Weg zur Entgegennahme des Preises entführt wurden; wir erinnern uns auch an den Preis 2009 an die iranische Anwältin Narges Mohammadi, Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2023, die an der Ausreise nach Italien gehindert wurde und die im Laufe der Jahre von den iranischen Behörden wiederholt verhaftet, verurteilt und inhaftiert wurde. Die bisherigen Preisträger*innen, die aufgrund ihrer besonderen Verdienste allesamt als Weggefährt*innen von Alexander Langer bezeichnet werden könnten, bilden ein mittlerweile gut gefestigtes Kernstück des Informations- und Aktionsnetzwerks der Stiftung. 

Seit 1997 besteht auch eine wertvolle Zusammenarbeit mit dem Präsidium der Abgeordnetenkammer in Rom, das regelmäßig die Präsentation des Alexander-Langer-Preises im Parlament in Anwesenheit seiner höchsten Vertreter*innen ermöglicht und mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht hat.

 

Wie kann man Vorschläge für den Preis einreichen?

Für den Preis 2027 laden wir alle Interessierten ein, Vorschläge einzureichen, die sich auf Personen oder Vereinigungen beziehen, die die oben genannten Kriterien des Preises erfüllen.  

Die Nominierungen müssen schriftlich innerhalb 04. September 2026 an die folgende E-Mail-Adresse geschickt werden: premio@alexanderlanger.net. 

Bitte geben Sie die Begründung für Ihre Nominierung an (maximal eine Seite) und legen Sie alle Unterlagen bei, die der Stiftung für eine umfassende Information hilfreich sein können (Kontakte, Website, Liste der Aktivitäten).

Der*Die Empfänger*in des Preises (Person oder Vereinigung) wird vom Wissenschafts- und Garantiekomitee der Stiftung bestimmt, das aus unabhängigen Persönlichkeiten zusammengesetzt ist. Dessen Entscheidungen sind frei und unanfechtbar.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird im Rahmen der Veranstaltung „Euromediterranea“ in Bozen (Südtirol, Italien) in der zweiten Jahreshälfte 2027 verliehen.
 

Mit besten Grüßen,
Fondazione Alexander Langer Stiftung

 

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