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Gedanken über das Buch Jonas

Im April 1991 sprach Alexander Langer in der Regina-Pacis-Kirche in BZ, auf Einladung von Bischof Egger, zum Thema „Die Bekehrung des Propheten – die Bekehrung der Stadt“.

Wie die Stadt Ninive müssen auch wir auf die dramatische Botschaft hören und beginnen zu fasten: „Wie viele Tschernobyl, wie viele Golfbrände, wie viele Attentate, wie viel Abholzung, wie viele Katastrophenprognosen brauchen wir noch, um unsererseits unsere Maßnahmen zu treffen und mit dem Fasten zu beginnen?“ Das bedeutet für uns die ökologische Konversion und alle müssen diese Umkehr mittragen. Drei Jahre später schreibt Langer, dass sie „sozial wünschbar sein muss“. Es braucht somit ein Umdenken der Gesellschaft. Und alles hängt zusammen.

Langer wurde oftmals als grüner Prophet bezeichnet, wobei er immer eine konkrete alltagsbezogene und umfassende Haltung pflegte. „Ökologische Konversion bedeutet etwas sehr Konkretes“, schreibt er. Langer war stets auch auf das Hier und Jetzt bedacht. Und so ist er ein Jonas, der auf die Notwendigkeit einer von der Gesellschaft bewusst gewollten und unterstützten Wende hinweist.

Hier der Text: https://www.alexanderlanger.org/de/207/460

Vier Jahre später wird Alexander Langer den erweiterten Text Don Tonino Bello widmen. A proposito di Giona https://www.alexanderlanger.org/it/142/263 . “Beati i profeti che non devono passare per la pancia della balena.”

Auf dem Foto: Wilhelm Senoner „Giona“

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