Alexander Langer Alexander Langer Racconti, ricordi e dediche

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alexander langer (22) Cassar-Simma: Abbi cura - Trag Sorge - Take Care (11)

Edi Rabini: Ivan Illich e Alexander Langer

4.12.2002, Archivio Langer

L’ultimo ricordo che ho di Ivan Illich, deceduto il 3 dicembre 2002, risale all’ottobre del 1997. Cosi come aveva inaugurato nel 1988 la prima edizione della Fiera delle utopie concrete a Citta’ di Castello sui quattro elementi, parlando di “CO2, acqua risorsa e cloaca”, aveva accettato di introdurre, pur da temo malato di cancro, quella sui cinque sensi sull’udito. Era circondato da un gruppo di giovani di Brema, allegri e chiassosi, che proteggeva come una chioccia i suoi figli e che a loro volta gli facevano amorevole velo contro invadenze troppo insistenti. Facevano parte di una delle sue piccole ed esclusive comunita’, con cui lui, profugo e viandante, riusciva a studiare e descrivere il grande mondo, dentro una fitta rite di scambi insieme intellettuali ed affettivi.
Mi aveva chiesto di Alex Langer, davanti ai suoi ragazzi, ascoltando in silenzio e senza lasciarmi lo spazio per chiedere di Alex a lui, che lo aveva piu’ volte incontrato e insistentemente corteggiato.
Ivan Illich era approdato a Bolzano nell’autunno del 1985 per una conferenza memorabile, iniziata con tre ore di ritardo, perchè Ivan si era addormentato nella sua camera d'albergo.
Per il suo 70.mo compleanno Alexander Langer aveva mandato l'11.3.1991, ai suoi amici che volevano onorarlo, la sua relazione introduttiva in lingua tedesca, il racconto di quella serata scritto per Nuova Ecologia, ed un suo intervento del giugno 1989 a Lubjana che appunto ad Illich si ispirava. (Edi Rabini)


Texte für das Geburtstagsbuch für Ivan Illich (11.3.1991)

von Alexander Langer

1 Einführung

Ivan Illich hat am 15.6.1985 in Bozen (Rathaussaal) ein langes ”ffentliches Zwiegespr“ch mit einem sehr zahlreichen Publikum gehalten. Titel: "Begegnung mit Ivan Illich". Der Saal war berfüllt, ein Photograph - der es wirklich nur gut gemeint hatte - wurde von Ivan eher übel in seine Schranken verwiesen, eine junge Frau schenkte Ivan mehrere von ihr gesammelte schöne Steine, ein alter Revolutionär entsetzte sich über Ivans Ansichten über die Kontraproduktivität der Medizin: "nachdem wir ein Leben lang gegen die Kindersterblichkeit gekämpft haben, sollen wir nun aufh”ren zu impfen!" Das Gespräch fand - wie es sich in Südtirol gehört - bunt gemischt auf Deutsch und Italienisch statt.

Hier die Einführung, die ich zu diesem Anlaß vorbereitet hatte:

Alpine Mißverständnisse um Fortschritt und Widerstand gegen Modernisierung

Wir freuen uns sehr, daß Ivan Illich - wie er es schon vor zwei Jahren versprochen hatte - zu uns nach Südtirol gekommen ist und diesen Nachmittag mit uns verbringen will. Das ist ein großes Geschenk für uns, und wir möchten es gerne gut nutzen - aber da schleicht sich schon gleich ein Produktivitätsgedanke ein, so als müßte aus dieser Begegnung am Schluß eine verbindliche Summe gezogen und etwas schwarz auf weiß nach Hause getragen werden.
Das wäre wohl nicht im Sinn von Ivan Illich... der ein Lehrer in jener selten gewordenen Bedeutung ist, wo Wissen als Erkenntnis durch Selbstbestimmung von Lehren und Lernen ausgetauscht und weitergebaut wird.

Und so möchte ich zur Einstimmung und Einführung nur wenige Gedanken vortragen, die Ivan Illich helfen sollen, sich einen Begriff von Südtirol zu machen und uns allen vielleicht den einen oder anderen Anstoß für die Auseinandersetzung mit Ivan geben könnten.

Wenn man der Selbstdarstellung unseres Südtiroler Gesellschaftssystems glaubt, müßte sich Ivan eigentlich freuen: ein Land, ja, ein System, das die Bewahrung der Eigenart derart fest und ausdrücklich auf seine Fahnen geschrieben und im Namen dieser Bewahrung jahrzehntelang - vielleicht sogar jahrhundertelang - dem sogenannten (industriellen, sozialen, intellektuellen, politischen..) Fortschritt getrotzt hat, dürfte nicht im Verdacht stehen, irgendwelchen "Fortschrittsmythen" anheimzufallen. Der Widerstand gegen die vielen Arten der Modernisierung war in unserer vorwiegend bäuerlichen und auch heute noch stark bäuerlich bestimmten Gesellschaft nicht erst seit dem ersten Weltkrieg und der ungewollten Annexion an Italien eine Art verbindliche Bürgerpflicht: also nicht erst, seit man hinter der "Modernisierung" italienische (und vielleicht kommunistische) Anschläge auf unsere Eigenart wittert. Denken wir nur an den Geist, der die Aufständischen um Andreas Hofer zu Ende des 18. und zu Beginn des 19.Jahrhunderts beseelte - oder an den "Kulturkampf" Tirols gegen Wien in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts, oder an die Bekämpfung der christlich-sozialen und da und dort auch sozialistischen Ketzerei zu Beginn unseres Jahrhunderts in Tirol.

Also müßte man glauben, daß wenn irgendwo in Europa die Eigenart (die ja mit dem "vernaculum", mit der "Gemeinheit" von Ivan Illich etwas zu tun hat) besonders geschätzt wird, sich besonderer Pflege erfreut und sogar staatstragende Doktrin ist, dann hier bei uns. Sogar die gemeinen Nutzungsrechte (z.B. Holzversorgung aus dem gemeinen Wald) gibt es bei uns noch - allerdings inzwischen gesetzlich reglementiert und nicht ohne Konflikte.

Würde es sich also nicht gerade für kritische Südtiroler lohnen, die Lage einmal unvoreingenommener und von einem neuen Gesichtspunkt - vielleicht mit den Augen Ivans - zu Überdenken und etwa zum Ergebnis zu kommen, daß sich das sogenannte "fortschrittliche" Südtirol oft auf dem Holzweg befand und möglicherweise noch befindet?

Und doch ist da ein gewisses Unbehagen, das sich nicht so leicht ausräumen läßt.
Da gibt es zum Beispiel ein hohes Maß an handwerklicher Fßhigkeit und Eigenart in unserem Land, und einen sozialen Humus, der den "goldenen Boden" des Handwerks schützt und ehrt - das alles spiegelt sich in Gesetzen, Behörden, Prüfungen und Diplomen wider, die den Zugang zum Handwerk, seine Ausübung, die Ausbildung der Lehrlinge, den Schutz gegen Unbefugte u.dgl. genau regeln und verwalten.
Oder: die bäuerliche Brauchtumspflege und Treue zur Tradition der Vorfahren ist über jeden Verdacht erhaben - aber warum stürzen sich so viele Bauernfamilien auf die amtliche "Erbhof-Urkunde" der Landesregierung, die sozusagen den neuen Adelsbrief von SVP(Südtiroler Volkspartei)so Gnaden darstellt?
Auch die Gerechtigkeit steht bei uns hoch im Kurs: durch ethnische Quotensysteme soll sie erreicht werden, und eine immer stärker aufgeblühte Bürokratie mißt, wägt, zählt und verabreicht das "ethnische Proporz"wesen und konstruiert sozusagen am Reißbrett den idealen Ausgleich zwischen den Volksgruppen.
Die Gastfreundschaft der Bauern hat sich in organisierten und ebenfalls behördlich verwalteten "Urlaub am Bauernhof" verwandelt, die heimischen Feste und Bräuche von unkäuflicher und unnachahmbarer Äußerung der Eigenart (Gebrauchswert, könnte man sagen) in marktgerechten Tauschwert, nach Maß und Geschmack der Käufer.
Ein Land, in dem die Beherrschung mehrerer Sprachen und die Kommunikation zwischen Menschen verschiedener Kulturen zu den Gemeinnutzungsrechten gehören könnten (und bei den Ladinern seit Jahrhunderten gerade in diesem Sinn verankert ist), hat aus der Pluralität der Sprachen ein raffiniertes System zur Kontrolle, Normierung,Verabreichung, Bezahlung, Verhinderung, geregelter Erlernung, Festsetzung des Stellenwertes der Sprachen, Sprachkenntnisse und des Austausches zwischen Menschen und Gemeinschaften verschiedener Sprachen gemacht. Man denke nur an die verschiedenen Ebenen der "Zweisprachigkeitsprüfung", an das entsprechende Zeugnis, an seine ausschließende und jedenfalls diskriminierende (d.h. wertende und abstufende) Wirkung, usw.
Und sogar für die Brauchtumspflege gibt es entsprechende Beauftragte: von der Landeswahrerin der richtigen Trachten bis zur "Landesbäuerin" und äußerst zahlreichen Obmännern.

Selbst das "Eigenheim" (schon der Ausdruck ist verräterisch und deutet auf "reichsdeutsch"-bürokratische Herkunft) - das an sich auch in der Form des eigenen Hausbaues und der Nachbarschaftshilfe dabei in unserem Land noch überdurchschnittlich verbreitet und sogar in Zunahme ist - hat in vielen Fällen gerade nicht die Pflege der Eigenart und damit der Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen im Sinne, sondern führt zu einer weiteren (oft lebenslänglichen) Abhängigkeit von Politikern, Bankleuten, Verbandsfunktionären...

Und weil wir schon bei Autonomie und Selbstbestimmung sind: wo wären diese beiden Begriffe höher im Kurs als gerade bei uns? Und doch: wenn wir uns nach der Autonomie und Selbstbestimmung der Menschen fragen und sie aus den politischen Leerformeln herausschälen, kann wohl kaum jemand sagen, daß in unserem Land besonders viel davon zu verspören ist - und die Gründe dafür hängen gewiß nicht in erster Linie davon ab, daß die Staatsfahne dreifarbig statt zweifarbig ist.

Ist es doch soweit gekommen, daß wir uns sogar die Zugehörigkeitspflicht zu einer Sprachgemeinschaft vorschreiben lassen müssen und unsere Identität ständig der entsprechenden amtlichen Bescheinigung unterworfen ist, wenn wir nicht aus dem reglementierten gesellschaftlichen Kreislauf der Bürgerrechte und sozialen Chancen hinausgeworfen werden wollen. Und sind nicht die Trachten längst zu Uniformen geworden, deren Obhut und Verwaltung von Behörden wahrgenommen wird?

Ich will jetzt keine weiteren Beispiele anführen - obwohl man noch zahlreiche erwähnen könnte, vom "Pilzegesetz" (das diese besondere Art der Nutzungsrechte regelt) bis zum Verbot des selbst gelegentlichen Besuches zwischen Schülern verschiedensprachiger Schulen oder zum regelrechten psychischen Terror gegen unorthodoxe Sprachsch”pfungen der Südtiroler "Koin‚".

Mir geht es um eine zentrale Frage, die ich an uns alle und an Ivan Illich stellen möchte: wie halten wir's mit einer Gesellschaftsordnung (und da muß man nicht unbedingt nur an Südtirol denken - Bayern oder Nordtirol sind da vielleicht noch weiter "voraus"), die genau jene im Volk und besonders unter den Bauern verankerten "gemeinen Werte" dermaßen usurpiert, pervertiert und institutionalisiert, daß auch die hochgepriesene Eigenart nichts anderes als ein Vorwand für den Aufbau von Verwaltungen und Kontrollen, Herrschaftstechniken und Enteignung der Menschen und ihrer Freiheit wird? Wie halten wir's mit jener vorgeblichen Freiheit von Fortschrittsmythen, die umgekehrt aber zu einer "kontraproduktiven" Entfaltung verrechtlichter, verwaltbarer und überinstitutionalisierter Eigenart geführt hat und sich noch weiter in diese Richtung fortzuentwickeln droht?

Diese Frage scheint mir gerade in den Alpenländern sehr wichtig und berechtigt - Südtirol mag einen besonders krassen Fall jenes Unterschiedes zwischen "Knappheit" und "gemeinen Nutzungsrechten" darstellen, den wir von Ivan so verstanden haben: Knappheit ist, wenn das, was ich habe, der andere nicht haben kann und ich mich deshalb um rechtzeitige und ausschließende Aneignung mühe; Nutzungsrecht gibt es, wenn alle benützen können, was ich auch benützen kann, weshalb alle damit pfleglich umzugehen zu haben.

Wie können wir in einem Land wie dem unseren das noch vorhandene fortschrittskritische Bewußtsein von den Nutzungsrechten, von der Eigenart, von den nicht käuflichen oder verkäuflichen - und nicht verrechtlichten! - Gemeinschaftsgütern (Umwelt, Bräuche, usw.) auf befriedigende Weise fruchtbar machen, statt zum Vorwand für Schaffung und Verwaltung von Knappheit und dazugehöriger Herrschaft werden zu lassen?

(dieser Text wurde einige Jahre später im Gaismairkalender 1990 abgedruckt)

Ivan Illich, il plurilingue

Non si definirebbe certo un ”ecologo” o un ”verde”. Eppure la sua visione delle cose un forte punto di riferimento per molti verdi, e parecchie sue speranze sono legate ai movimenti verdi. Nei confronti dei quali, per, sa anche essere molto scettico, soprattutto per quella loro tendenza a voler costruire a tavolino il nuovo mondo, guardando solo al futuro e non tenendo conto dl passato. E forse anche perch attingono troppo dai libri e troppo poco dagli usi e costumi e dalle saggezze popolari. E per certe tentazioni di ritorno alla natura che saltano a più pari cultura e civiltà. Ma, infine, parla di "ecologia politica" in tutto il mondo, dal Messico al Giappone, dagli Stati uniti all'Europa, ed insite su quel "politico" con fermezza, tacciando di ingenuità molti verdi. Perché che non sa vedere la storia, non capisce la dimensione politica dei rapporti tra gli uomini, e neanche con la natura, par di capire. L'uomo di cui si parla è Ivan Illich, prete - anzi, col grado di "monsignore" - cattolico, ex-rettore (a meno di 30 anni) dell'Università di Porto Rico, attualmente professore di non so quante discipline (tra cui "Storia del sistema fognario") in non so quante Università, animatore del Centro di documentazione inter-culturale di Cuernavaca (in Messico), autore di numerosissimi libri e saggi, in varie lingue, ed uno dei più radicali critici della civiltà tecnologica, cui oppone una visone di convivialità non elaborata nel quadro di alcuna utopia, bensì ricavata da una attenta esplorazione storica di quanto nelle diverse civiltà si è sviluppato prima che il mercato tutto mangiasse e tutto omologasse. Illich non vive in una caverna, non disdegna la macchina o l'aereo per spostarsi (anche se preferisce il treno), non sembra praticare nessun genere di salutismo nella sua alimentazione o nel suo stile di vita. Ma da anni non legge i giornali: si vede che l'attualità quotidiana gli appare fatua ed inconsistente, mentre dalla ricerca - che so - sulla formazione del vincolo coniugale nel diritto canonico del XII secolo riesce ad illuminare più aspetti della vita (della considerazione del corpo, dei rapporti interpersonali, del governo delle coscienze, ecc.) che non dalla quotidianità politica. Quando Illich si trova a contatto con il suo pubblico, preferisce in genere una forma seminariale. Abborrisce e rifiuta i mass-media (persino un fotografo non-avvoltoio può farne le spese..), non rilascia interviste, e non accetta il ruolo del conferenziere che "dà la linea". Piuttosto cerca un dialogo che sarà tanto più ricco quanto più i diversi partecipanti interverranno con domande o proprie osservazioni, basate però su precise conoscenze (indagini, letture, riferimenti precisi), non su opinioni ed idee. Insomma: un maestro che svolge con gusto una funzione didascalica, ma che pretende che si intervenga in maniera fondata e documentata e che non accetta di trasformarsi in "tuttologo", per quanto ampi e vari siano i suoi campi di indagine (dalla scuola alla salute, dall'acqua al computer, dai diritti civili alla percezione del corpo...). Qualcuno ne rimane deluso e lo trova "poco organico", altri ne ricavano spunti decisivi per orientare la propria visione del mondo. L'incontro con Ivan Illich a Bolzano, avvenuto in pubblico qualche mese fa, conferma le caratteristiche del protagonista. Dovunque egli trovi pane per i suoi denti, si sveglia subito una sua lucida curiosità. Ed invece che parlare di ambiente, di risorse, di tecnologia o di salute - come una parte dei convenuti magari si aspettava - Illich percepisce subito l'importanza fondamentale che nel Sudtirolo riveste il problema della lingua, dei confini tra lingue e culture, del confronto tra loro, delle reciproche pretese di superiorità o di esclusività. E così comincia a raccontare di un aspetto particolare di se stesso, che diventa poi anche il centro della discussione: si parla del multilinguismo. "Ivan, come mai non sei pazzo, come mai non risenti della schizofrenia tipica dei plurilingui? Così mi sento domandare sempre più spesso, da quando sono in voga certe teorie secondo le quali il possesso di più lingue porta alla scissione della personalità. Ed io ci ho pensato e voglio formulare proprio qui un'ipotesi che vorrei approfondire: che cioè l'uomo non sia naturalmente destinato ad apprendere una sola lingua, ma sia - per così dire - "naturaliter" plurilingue. Come in tanti altri campi, si tratta di rovesciare una presunta verità lapalissiana, dimostrando che essa viene smentita dalla storia. Ed infatti l'idea dell'uomo "naturalmente monolingue" è un'idea moderna, europea e colonialista. E così come l'uomo solo molto tardi finisce, termina, con i confini della sua pelle, perdendo via via tutta quell'aura intorno fatta di odori personali, di specifiche forme di apparenza e così via, anche il confine tra le lingue è diventato cartesianamente netto ed artificioso. Come in tanti altri : per esempio con la recinzione ed appropriazione privata dei pascoli o di altri usi civici". Ivan Illich sviluppa una sua idea-forza: la maggiore ricchezza, complessità e varietà delle società più conviviali contrapposte alla forzosa riduzione a linearità , ad univocità, a fungibilità, a risorsa mercificata che si ritrova nelle società dominate dal mercato. lo stesso discorso che vale sui rapporti tra uomo e natura: finchè gli uomini si trovano inseriti in un contesto ambientale di dimensioni conviviali (pre-industriali, sostanzialmente), non esiste la "scarsità", se non in occasione di particolari eventi clamorosi; ma per il resto i bisogni umani sono commisurati a ciò che la terra può offrire, quantitativamente e qualitativamente, con una grande ed irripetibile varietà da luogo a luogo. Lo spazio "vernacolare" - nella lingua, negli usi e costumi, nell'accesso comunitario ai beni comuni come aria, acqua, bosco, pascolo, ecc., nei rapporti umani, nel perimetro delle amicizie, e così via - è per Illich la dimensione "naturale" dell'uomo. Dove "naturale" non è una nozione biologica,ma eminentemente storica. La "scarsità", la necessità di scavalcare tempo e spazio con le tecnologie della velocità e della comunicazione, gli squilibri... tutto questo è il frutto velenoso di un processo di un processo di rotture, di separazioni, di definizione di confini nitidi tra "proprio" ed "alieno", tra lingua e dialetto, tra bene d'uso e bene di scambio, tra ambiente e risorsa, tra norma e devianza, tra salute e malattia, tra comunità ed istituzione. "Ricreare un'aura di convivenza, di tolleranza dell'alterità (anche linguistica) è il presupposto per la riscoperta del plurilinguismo: questo conta molto di più che non i corsi di lingua o le invenzioni scolastiche. Pensate quante caratteristiche del parlare si sono cancellate ed uniformate: dall'intonazione agli accenti, dal tono alla voce, dalla melodia alla frequenza dei vocaboli.. le lingue sono molto di più di quante non ne segni la linguistica, le cui pretese ideologiche devono essere smascherate come tutte le altre pretese di delimitazioni scientifiche fatte in realtà in nome dell'economia, per rendere più misurabile, amministrabile e dominabile il mondo ", dice Illich. Ecco un esempio - particolarmente inconsueto - di un'opera di "ecologia politica", come Ivan Illich la definisce: ripristinare, nelle nostre menti, prima di tutto, e con una solida base storica, di quel che è stato, non di quel che potrebbe essere, - la multiforme varietà del mondo, senza cedere al ricatto della semplificazione distruttiva in nome di imperativi economici.

"La nuova Ecologia" del 19.10.85

GRUPPI ETNICI E MINORANZE:
OSTACOLO AL PROGRESSO O IMPULSO ALLO SVILUPPO?

1.
Le minoranze etniche e i gruppi minoritari sono spesso - ma non sempre - il residuo di diversi e antecedenti assetti sociali. Spesso, ma non sempre, occupano posizioni periferiche, a livello economico, sociale, culturale, politico e - sovente - anche geografico.

Ad eccezione dei meno frequenti casi di minoranze e gruppi etnici innovativi, e talvolta pure privilegiati, dei quali la storia passata e presente fornisce interessanti esempi e che tuttavia non costituiscono oggetto di questa argomentazione, la maggior parte delle minoranze etniche e dei gruppi etnici minoritari si collocano in certa misura all'esterno del "progresso", dello "sviluppo", della "modernizzazione". Se da un lato questo comporta svantaggi e rischi che è opportuno combattere (e di cui si sono finora prevalentemente occupati gli studi inerenti alle minoranze e i relativi movimenti sociali e politici), dall'altro può invece alimentare prospettive e opportunità a tutt'oggi troppo spesso ignorate o trascurate.

2.
Quanto più incisivamente i concetti di "progresso", "modernizzazione", "sviluppo", intesi nella loro accezione corrente e predominante, plasmano la società e ne divengono parametri di valore, tanto più l'elemento della "diversità" si trasforma in inferiorità e perifericità.

"Minoranza" (e forse pure "ostacolo al progresso") diventa chi è al di fuori di "progresso", "sviluppo", "modernizzazione"; assai meno conta la maggiore o minore consistenza numerica, e "minoranza" tende a diventare un concetto qualitativo più che quantitativo.

"Sottosviluppato" diventa chi non può o non vuole appoggiare l'attuale forma di "sviluppo". In tale contesto, appartenere a "minoranze" significa innanzitutto essere "più deboli", disporre di un minor potere di affermazione sociale finalizzato alla determinazione e alla realizzazione di una propria identità soggettiva e di propri obiettivi autonomi.

Il confronto con il "progresso" ("sviluppo", "modernizzazione") ha collocato le minoranze e i gruppi etnici in una nuova posizione che è solo parzialmente comprensibile e superabile facendo ricorso alla loro esperienza tradizionale, esperienza che è preservazione della loro specificità etnica e culturale di fronte all'estraneità della maggioranza etnica.

3.
Le minoranze e i gruppi etnici - ma anche altre categorie minoritarie esterne al "progresso" - sono oggetto di una composita pressione nel senso dell'uniformazione e, al tempo stesso, dell'emarginazione. L'antica alternativa tra cristianizzazione coatta e segregazione nel ghetto, si ripropone ora con assai maggior vigore - benché in Europa avvenga oggi in forme solitamente meno cruente che in passato - in nuova veste ed in numerose e svariate manifestazioni, dalla coercizione alla seduzione.

4.
Le minoranze e tutti i raggruppamenti analoghi avvertono solitamente la propria situazione come svantaggiosa e vivono nel costante dilemma se reagire mediante l'irrigidimento nella compattezza (autoisolamento, secessione...) o l'adeguamento (assimilazione...), o ancora se esplorare possibili terze vie che sappiano conciliare preservazione dell'identità e competitività: nuove vie che portino all'emancipazione non come risultato di tradimento ed alla conservazione della specificità senza l'incondizionato e volontario ritiro in riserve iperprotette.

5.
Al modello di progresso e di sviluppo predominante - contrassegnato dal primato della crescita economica e industriale e dall'egemonia del mercato - le minoranze etniche possono opporsi e negare la propria adesione sia per motivi di carattere più tradizionalistico (salvaguardare il patrimonio ereditario, rifiutare la modernizzazione), sia in base ad un attivo e critico processo di presa di coscienza che si arricchisca di nuove motivazioni, p.es. perchè si scorge nel "progresso", "sviluppo", "modernizzazione" la ragione stessa che porta al sottosviluppo delle periferie e delle minoranze o all'omologazione, e che le sospinge inevitabilmente verso un processo di impoverimento spirituale e materiale.

In questo senso, i gruppi etnici minoritari possono consapevolmente trasformarsi in attivi e coscienti "ostacoli al progresso" - in virtù di un intreccio di motivazioni radicalmente tradizionalistiche e moderne - al fine di contrastare una tendenza degli eventi che li danneggia (e non loro soltanto). Ma ciò richiede un alto grado di consapevolezza e la messa in campo di strategie diversificate.

6.
Dalle minoranze etniche può scaturire un rilevante impulso a postulare una diversa forma di "progresso", "sviluppo", "modernizzazione" segnata da una minore uniformazione rispetto al "centro" e da un accresciuto valore intrinseco delle "periferie" (fino a giungere alla messa in discussione di tale rapporto), nonché da una dimensione entro la quale "altro" non significhi "inferiore".

La multiforme insorgenza dei gruppi etnici minoritari potrebbe conseguentemente aprire a loro (e alla società tutta) nuove prospettive, e quella che è una condizione comunemente percepita come svantaggiata, potrebbe invece rivelarsi foriera di notevoli benefici: l'esclusione dal "progresso", potrebbe mutarsi in una consapevole estraneità e trasversalità rispetto al "progresso". Coloro che sono gli ultimi sulla via dello sviluppo "tradizionale", potrebbero divenire i primi sulla via di un "altro" sviluppo. L'attuale passiva sottomissione a una condizione imposta potrebbe suscitare una "critica del progresso" di tipo creativo. Infine il tentativo illusorio (dimostratosi una reale minaccia per le minoranze) di scimmiottare il modello di "progresso" predominante, potrebbe venire superato a favore della ricerca di percorsi autonomi proiettati verso nuovi sviluppi.

7.
In relazione ai concetti di "progresso", "modernizzazione", "sviluppo" ("development"), si configurano numerose analogie tra la situazione e le prospettive delle minoranze etniche e quelle di altri gruppi e movimenti sociali, i quali rispecchiano identità, esperienze e necessità esterne al "progresso" (o trasversali rispetto ad esso). Ricordiamo per esempio le donne, il cosiddetto terzo mondo, talune correnti religiose e spirituali, gli anziani, ecc..

Si tratta ancora una volta di stabilire se "gli ultimi" debbano tentare l'entrata in gara, allo scopo - assai improbabile - di diventare "competitivi", o se invece debbano piuttosto promuovere modelli di vita e di società entro i quali possano perlomeno mantenersi "vitali".

In altri termini occorre stabilire se essi debbano perseguire modelli di vita conviviali, ma meno all'altezza del mercato (e sotto certi aspetti svantaggiosi nei confronti del "progresso") oppure modelli industrialistici, e pertanto concorrenziali, ma meno conciliabili con la loro specificità.

8.
L'attiva consapevolezza dell'"essere e voler rimanere altro" è presupposto essenziale della facoltà di sviluppare le forze necessarie per riuscire a collocarsi trasversalmente rispetto al modello di "progresso" dominante.

Il perseguimento di uno sviluppo autonomo il più possibile dotato di ampia indipendenza e libertà (personale e collettiva) nella scelta delle istanze e dei metodi, e quindi il perseguimento di una società conviviale e aperta alla molteplicità, esige oggi una strategia di inter-azione estremamente complessa e differenziata.

Sia il pregiudiziale ed unilaterale rifiuto della "modernizzazione" (e l'autoisolamento che ne deriva) sia lo "zelo di adeguamento" che spera nella rapida integrazione nel "progresso", rappresentano entrambi - come indica l'esperienza fin qui vissuta dalle minoranze laterali al "progresso" - tentativi di soluzione illusoria e astratta, che non liberano dall'inferiorità, dalla dipendenza e infine dall'estinzione, e che peraltro potrebbero realizzarsi compiutamente e nel modo sperato solo in un ristretto numero di casi.

Sono pertanto necessari paradigmi di pensiero e di azione differenziati che siano in grado di combinare rifiuto, critica e partecipazione e che, nella scelta degli strumenti, lascino trasparire la consapevolezza che nessun singolo provvedimento (es. riconoscimento e istituzionalizzazione delle lingue, dei diritti, disposizioni protettive, riserve, ecc.) può garantire l'auspicato successo. Anzi, potrebbe persino rivelarsi controproducente.

Né il mantenimento di una ormai inesistente "innocenza" rispetto al progresso, da parte delle minoranze etniche, né il semplice recupero tardivo del "progresso" dominante su scala magari compatibile con le esigenze delle minoranze sono realmente possibili per quanto magari qualcuno se lo possa augurare.

Ne consegue che l'unica alternativa realmente percorribile è quella più ardua: al di là dell'astratta alternativa tra autoisolamento e adeguamento, non resta che la difficile sperimentazione di esplorare e misurare la scala dei possibili conflitti, le interazioni, i compromessi, le misure protettive, emancipazioni e sganciamenti parziali, la conquista di spazi franchi e cosí via.

9.
La sapienza che contraddistingue coloro che - come le minoranze etniche - vivono l'esperienza dell'"essere e voler rimanere altro", può rappresentare un considerevole arricchimento anche per altre persone e altri gruppi, e per le stesse "maggioranze". Un patrimonio prezioso per chi sappia e voglia porre in discussione le relazioni correnti e dominanti tra centro e periferia, sviluppo e sottosviluppo, valore di scambio e valore d'uso, mercato e sussistenza, omologazione e molteplicità, quantità e qualità, maschile e femminile.

In un certo senso potremmo affermare che chi ricerca percorsi autonomi orientati verso un "progresso" ("sviluppo", "modernizzazione") qualitativo, può beneficiare dell'esperienza delle minoranze. Il fatto, ad esempio, che in Europa esistano popolazioni prive di lingua scritta o leggi scritte, o minoranze per le quali il denaro non rappresenta il sommo valore, costituisce una ricchezza incalcolabile (e oggi gravemente minacciata), che sta ad indicare la concreta possibilità che le cose vadano anche in una diversa direzione.

10.
Pertanto, le minoranze etniche e i gruppi etnici minoritari possono non limitarsi ad assumere una posizione semplicemente difensiva ma riuscire a diventare una sorta di cartina tornasole indicativa della qualità del "progresso" ("sviluppo", "modernizzazione"). Una qualità che non si misuri soltanto dai beni materiali, economicamente valutabili ed industrialmente producibili. Di fatto le etnie minoritarie interpellano, anche in nome e per conto di altri gruppi "marginali" nello sviluppo, il "progresso" su una questione di fondo: quale spazio esso garantisca alla diversità, alla molteplicità.

In questo senso le etnie minoritarie possono cogliere un'opportunità singolare e fungere in maniera consapevole e programmata quali ostacoli a certe forme di "progresso" (che accrescono ad esempio la dipendenza e l'alienazione) e quali impulsi allo sviluppo di certe "altre" forme di "progresso". E questo non soltanto in nome proprio e nel proprio interesse, né possibilmente operando isolatamente.

11.
Il processo di unificazione europea cui ci troviamo di fronte (da non intendersi evidentemente solo come compimento dell'attuale processo di formazione della Comunità Europea), mette a dura prova la preservazione della molteplicità di presenze culturali, linguistiche, etniche e regionali.

In considerazione del pericolo, sensibilmente accresciuto, di una tendenza all'omologazione e ad un ulteriore e molto più profondo dislivello tra centro/centri e periferie, l'esperienza di quelle minoranze europee e gruppi etnici che hanno ormai imparato come autoaffermarsi ed autoconservarsi, malgrado le forti pressioni tendenti all'assimilazione, possono apportare un fondamentale contributo al delinearsi di una particolare originalità europea.

Possono indicare, infatti, una prospettiva europea che non ripercorra la via tradizionale di formazione degli stati nazionali, comportandone la medesima omologazione, svalutazione delle periferie, ed il riprodursi della dipendenza e di varie forme di povertà materiale e spirituale, ma scopra piuttosto gli aspetti positivi della preservazione della molteplicità e della realizzazione di una cultura della convivenza tra diversi gruppi, identità ed esperienze. Chi avrà esperienze in questo campo, potrà servire da buon esempio emblematico.

Il contributo che le minoranze e i gruppi etnici, che avranno saputo efficacemente difendersi dall'uniformazione, dall'adeguamento e dall'estinzione, possono dare a tutti gli europei, può essere sintetizzato come segue:

a) la preservazione e l'affermazione dell'identità rimangono elementi validi e costruttivi anche di fronte ad altre forme di sviluppo prevaricanti e predominanti, e ciò anche quando richiedono notevoli sforzi e il pagamento di qualche prezzo;

b) la preservazione e l'affermazione dell'identità non sono il risultato di unilaterali strategie difensive, di isolamento o autoisolamento, ma possono derivare semmai da un complesso intrecciarsi di soggettività e convivenza con altri, nel quale risiede una forte potenzialità di reciproco arricchimento e di espansione; ogni esclusivismo etnico , di qualunque natura esso sia, non può che condurre a prove di forza che registrano poi immancabilmente la vittoria del più forte;

c) non è l'integrazione in un "progresso" senza volto e aggressivo verso la natura a rappresentare la prospettiva futura dei gruppi etnici e delle culture minoritarie, bensí è proprio la ridiscussione di questo "progresso" che può essere portata avanti dalle minoranze etniche e culturali in virtù del loro maggior grado di consapevolezza e della loro particolarità. Minoranze che possono al tempo stesso lanciare un importante messaggio e il più plausibile esempio di "altra" ed autonoma forma di crescita, anche verso quegli strati di popolazione non ancora o non più consapevoli della propria specificità.

Intervento al Simposio scientifico internazionale su "minoranze per l'Europa”
Lubiana, 8-9 giugno 1989
Traduzione a cura di Raffaella Roncarati

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