pro dialog
Brenner/o Border Monitoring

Da settembre 2014 l'iniziativa "Brenner/o Border Monitoring" realizza una presenza di monitoraggio attivo al Brennero a dal 2015 anche a Bolzano, nell'ottica dei corpi civili di pace e di mediazione, attraverso il dialogo con tutti gli attori coinvolti. Comprende presenza, osservazione, intervento, informazione minima legale, lavoro in rete, in certi periodi supporto agli  umanitari in collaborazione con volontari, sensibilizzazione e advocacy. Il monitoraggio é una forma di impegno civile e volontario, con l'appoggio principale della Fondazione Alexander Langer e dell'Associazione per un Mondo Solidale (oew).

 

Das Brenner/o Border Monitoring ist eine zivilgesellschaftliche organisierte Initiative, welche zum Ziel hat die Situation der oft als “Transit-Flüchtlinge” bezeichneten Menschen, welche an der mobilen italienisch-österreichischen Grenze durch Kontrollen aufgehalten werden durch ein Monitoring zu beobachten und zu dokumentieren, sowie durch aktive Präsenz den Migrant_innen und MEnschen auf der Flucht sofern möglich rechtliche Informationen zu geben und in kritischen Fällen vor Ort im Sinne der Friedenskorps und Konfliktmediation interventieren zu können. Zudem hat die Initiative zum Ziel die Zivilgesellschaft und Institutionen für dieses Phänomen zu sensibilisieren und die aktuelle Situation von Menschen auf der Flucht kritisch in den Kontext verschiedener Probleme des aktuellen Europäischen Asyl- und Aufnahme-Systems zu setzen. 

Diese Initiative wurde durch freies Engagement im September 2014 begonnen wird wird durch die Alexander Langer Stiftung sowie zusätzlich der Organisation für eine Solidarische Welt unterstützt.

 

Die Arbeit erfolgt grossteils durch ehrenamtliches Engagement.

Le attività vengono svolte con competenza professionale, come impegno civile e principalmente di volontariato.

Sostegno economico // finanzielle Unterstützung: 

Für das Jahr 2015 ein Beitrag von 1.000 Euro von der “Stiftung :do” aus Deutschland, sowie kleine Spenden für Fahrtspesen durch private Unterstützer_innen.

Für das Jahr 2016 ein Beitrag von 3.000 Euro durch die Stiftung:do aus Deutschland.

Für das Jahr 2017 ein Beitrag von 25.000 USD durch die Open Society Stiftung

Grazie - wir bedanken uns!

 

Arbeitsweise

Die Handlungsweise des aktiven Monitorings orientiert sich an die Arbeit der Friedens- und Konflikt-Mediation und sucht die Interaktion und den Dialog mit allen involvierten Akteuren (Menschen auf der Flucht, Polizeibehörden, Organisationen, Institutionen, zivilgesellschaftliche Akteure). Bereits zu Beginn der Aktivitäten wurden relevante Akteure über die Monitoring Präsenz informiert. 

  • Präsenz; Beobachtung; Intervention;
  • Rechtliche Information und Orientierung;
  • Unterstützung der Arbeit von Freiwilligen (binario1/Gleis1) im Bereich der humanitären Hilfe, temporär am Brenner (Winter 2014)  und in Bozen (Frühjahr 2015), bevor Vereine und öffentliche Institutionen ihrer Verantwortung nachgekommen sind;
  • Kontaktaufnahme und Einführung interessierter Freiwilliger und engagierter Menschen sowie (grenzüberschreitende) Netzwerkarbeit;
  • Dokumentation und Auswertung der Daten und Beobachtungen, Verfassen von internen Berichten welche an betroffene Stellen geschickt werden, öffentliche Stellungsnahmen;
  • Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung, Advocacy, Organisation von Veranstaltungen, Referate, Workshops.

 

Materiali pubblicati // Berichte:

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